Das Westmünsterland bietet sich vor allem für Radtouren an. Unserem flötenden Wandergesellen begegnet man hier vor allem in den Wäldern, beispielsweise in der Bröke (ein grösseres geschlossenes Waldgebiet zwischen Ahaus und Legden) oder in der beinahe an die Lüneburger Heide erinnernden Haaksbergener Vennlandschaft, angeschmiegt an die deutsch- niederländische Grenze. Hier begegnet man auf den dafür hervorragend geeigneten Sandwegen Reiterinnen und Reitern, die im gemächlichen Trab neben den Rad- und Wanderwegen ihre Ausflüge unternehmen.

 

Radtouren, die dem Auge vielfältige Abwechslung und Freude bereiten, führen den Radler in die unterschiedlichsten Landschaften: ins Bentheimer Land durch das dortige Venn, in die Baumberge mit ihren beeindruckenden Fernblicken oder in Richtung Wesel entlang der ruhig dahinfliessenden Bocholder Aa. Immer wieder werden diese Radtouren unterbrochen durch Pättgeswege vorbei an Feldern oder Wiesen und ansehnlichen bäuerlichen Gehöften und das meist auf gut befahrbaren asphaltierten Wegen, die bis auf die Baumberge keine nennenswerten Steigungen aufweisen.

Ein Wermutstropfen muss diese Liebeserklärung jedoch leider trüben: Ab Juli macht sich die Monokultur Mais” für den Radler sehr unangenehm bemerkbar: Auf sehr vielen Wegen wird dann der Blick nach rechts und links, nach vorne und hinten durch den hohen Wuchs dieser Pflanze verwehrt. Dann sehnt man regelrecht den Herbst herbei, in dem nach Abernten dieser Sichtbarrieren die Schönheiten der Landschaft aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen dürfen.

 

 

 

 

 

Ausschnitte aus einem Film ueber eine Radtour in den Baumbergen

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