Blick vom Querweg Rottweil-Lahr auf den Schulersberghof

 

 

Hier klicken, dann kommt ihr zum Schulersberghof

 

 

 

Rita, Albrecht, Gertrud, Thomas, Susanne und Gustl

Seit Jahrzehnten verbringen wir unseren Urlaub im Schwarzwald. Die Hinfahrt,- das sind etwa 700 km,- legen wir nunmehr 20 Jahre mit dem Fahrrad zurück, Rhein- aufwärts inklusive der Mosel- Saarschleife. Unser Zielort ist der Vordere Schulersberghof in Mühlenbach bei Familie Becherer. Dort verweilen wir nach der Radtour ungefähr 5-7 Wochen pro Jahr. Dies in einer gemütlichen Wohnung im Ferienhaus

 

 

50 m oberhalb des Bauernhofes. Gastfreundschaft wird hier gross geschrieben und wir fühlen uns hier auch wie in der zweiten Heimat. In den ersten Jahren begleiteten uns unsere Mütter, die die Parallelwohnung mieteten. In dieser Zeit hielten wir uns häufiger am Hof auf; dies vor der Ferienwohnung (siehe unten), auf der Liegewiese oder dem Balkon, von dem man einen schönen Blick Tal- abwärts hat. Gemüse aus dem Bauerngarten neben dem nun mit neuem Dach versehenen Hofgebäude steht uns ebenso zur Verfügung   

Bauerngarten mit Frauen

 

 

Gustl beim Brennen

Gertrud beim Holzofenbrot- Sammeln

 

 

Versper

Wie der selbstgebraute Schnaps, der von Gustl in höchster Qualität gebraut wird. Zur Vesper mit Wurstwaren aus eigener Herstellung ist er zusammen mit Gertruds Holzofenbrot ein unerlässliches Muss. Ich glaube, dass man das auf dem nebenstehenden Bild auch gut erkennen kann, wenn auch hier zunächst noch Most aus eigener Produktion und Alpirsbacher Bier den grossen Durst löschen muss.

 

 

Afra- Prozession am 1. Sonntag im August

Kraeuterweihe am 15. August

 

 

Mühlenbach ist wie kaum ein anderes Schwarzwalddorf wegen seines Brauchtums berühmt. Ob es die Prozession zur Ehren der Hl. Afra ist, ob die Blumenweihe oder die Dekoration des Altars mit Bildern, gefertigt aus verschiedensten Körnern, die nach biblischen Motiven dargestellt werden, dies alles lockt Interessierte von Nah und Fern in das 1700 Einwohner zählende Dörfchen, dessen Kern nahe der Kinzigstadt Haslach an der Strasse nach Freiburg liegt.

 

 

 

 

Ob der Mühlenbacher Schäppel oder der Kirnbacher Schwarzwaldhut mehr Mühe zur Anfertigung benötigt, wage ich nicht zu entscheiden.

 

 

Blick ins nahe Dietental

Blick ins nahe Baerenbachtal

 

 

Auf dem Querweg Rottweil- Lahr

Wanderungen in der Nähe des Schulersberghofes führen bis zum 3 km entfernten Landwassereck, wo man sich in einer gemütlichen Gaststätte gut stärken kann. Über den Grubhof oder auf der anderen Seite durch das Dietental hinunter teils auf dem Panoramaweg nach Muehlenbach zum Gasthof “Ochse”, dessen Spezialitäten uns immer gut schmecken, führen zwei längere Wege, für die man schon etwas mehr Kondition mitbringen muss. Doch wenn es uns weiter weg zieht, dann laufen wir auf dem Querweg Rottweil - Lahr auch schon einmal zum “Biereck” und von dort weiter entweder zur “Pelzmuehle” vor Elzach oder zur “Sonne” bzw. zum “Schneeballen” in Hofstetten.

 

 

Blick auf Wolfach

Blick ins Harmersbacher Tal

 

 

Blick hinueber zum BiereckBei diesen Ausblicken in die Ferne treibt es den Urlauber regelrecht zu Wanderungen. Immer wieder kommt man dabei zu Stellen, an denen man gerne verweilt, zu denen man aber auch gern zurückkehrt.

 

 

Flachenberg zwischen Muehlenbach und Hofstetten

 

 

Viele unserer Wanderungen führen entlang der in den Büchern des Volksschriftstellers Heinrich Hansjakob beschriebenen Wege und Ortschaften. Diese Wanderrouten einmal als Kleiner, zum anderen als Grosser Hansjakobweg bezeichnete Rundwege sind etwa 50 bzw. 100 km lang. Doch auch die vom Schwarzwaldverein gut gekennzeichneten Wege lassen uns die Schönheit der Natur in vollen Zügen geniessen. Ebenso lockt uns der Westweg (z.Bsp. über den mühsam zu ersteigenden Farrenkapf) 

Schwarzenbruch oberhalb des Hanselehofes

 

 

Hansjakobdenkmal am Schwarzenbruch

Empfehlenswert ist der Querweg Rottweil -Lahr, auch wenn letzterer uns manchmal in das nur 3 km entfernte Landgasthaus “Landwassereck” führt. Die Gastronomie der Umgebung ist lobenswert gut. Mir gefallen natürlich einsam gelegene Vesperstuben auf unseren Wanderungen ganz besonders.- Wenn wir unsere Touren durchführen und keine oder nur eingeschränkte Möglichkeit zur Rückkehr haben, dann bringen wir unsere Fahrräder mit dem PKW zum Zielpunkt und fahren dann zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Nach dem Marsch müssen wir dann natürlich unseren PKW mit den Rädern abholen.

 

 

Hans nimmt Abschied von Magdalene, Vogt vom Muehlstein

Hansjakobdenkmal in Haslach

 

 

Blick ins Elzachtal  vom Rappenfelsen bei Althornberg

Die beiden Bilder oberhalb zeigen einmal zwei tragische Figuren aus einem Buch des Schriftstellers H. Hansjakob (1837-1916) und rechts eine Bronzeplastik von ihm selber, die  zu seinem Gedenken in Haslach errichtet wurde. Zu den vielen Lesern seiner Werke habe auch ich mich gesellt und ich muss sagen, dass dieser kritische Denker trotz oder gerade wegen seiner übergrossen Sensibilität Menschen in ihrem Ausgeliefertsein so treffend erkannte und beschrieb, dass wir das (Selbst-) Mitleid auf heutiges Schicksal und Fühlen übertragen können.   

 

 

Auf dem Weg nach Hofstetten

 

 

Blick vom Hanselehof zum Schwarzenbruch

 

 

Vielfach unternehmen wir ausgedehnte Fahrradtouren in der Umgebung. Dabei bevorzugen wir zwar Wege entlang der Flüsse in den Tälern (z.Bsp. an entlang der Kinzig), doch auch das Hinaufklettern auf die Höhen ist uns nicht fremd, beispielsweise dann, wenn wir über das Übelbachtal hinauf nach St. Roman radeln. Der dortige “Adler- Gasthof” mit seiner exquisiten Küche entlohnt uns dann vollkommen für die Strapaze.

Fahrradtour nach Prinzbach bei  Steinach

 

 

 

 

Andere Ziele, die wir mit dem Fahrrad ansteuern, sind Schiltach, Schramberg, (Ober-) Wolfach, Hornberg, Gengenbach, Nordrach, Prinzbach, Offenburg und manchen anderen Ort. Als schöne Spazierfahrt empfinden wir immer wieder die Strecke von Muehlenbach über Haslach durch die Kinzigauen nach Haslach und dann weiter nach Wolfach. All die hier genannten Fahrradrouten sind Balsam fürs Auge und für jedermann empfehlenswert.

Freibadvergnuegen in Oberprechtal

 

 

Wenn wir so richtige Lust zum Faullenzen verspüren, dann wandern wir mit Sack und Pack auf der anderen Seite des Schulersberges hinab nach Oberprechtal zum dortigen Freibad. Morgens treffen kaum 10 Besucher hier ein und ein Bad in dem weichen Wasser ist das pure Vergnügen. Langgestreckt auf unseren Liegen verschlingen wir spannende Krimis oder träumen in die uns umspannende Bergwelt hinein.

 

 

Kirche in St. Roman

Besuch beim Alexenhof in St. Roman

 

 

Picknick bei

 

 

Es schmeckt gut. Kurz vor Steinach

 

 

 

 

 

Urlaub