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In Ahaus angekommen, muss man nur noch 10 km weiter in Richtung niederländische Grenze fahren, um unseren Ortsteil zu erreichen. Auf der Karte rechts kann man erkennen, warum es sich zu früheren Zeiten geradezu zwangsläufig ergab, dass hier der Schmuggel entlang der grünen Grenze blühte. Da heute wie damals hinter der Grenze am Besslinghook zudem noch ein grosses Einkaufszentrum Käufer von Nah und Fern anlockte und besonders Kaffee und Tabakwaren bedeutend billiger zu erstehen waren (sind!) als diesseits der Grenze, ergab sich ein munteres Räuber- und Gendarmspiel zwischen Grenzern und Alstättern. Die Enkel früherer Schmuggler berichten noch heute die “Dönkes” aus alten Zeiten und erzählen auch manchmal spöttisch von erwischten Schmugglern, die das verbotene Gut gleich in grossen Fuhren über die Grenze karren wollten. Verkäuferinnen im niederländischen Geschäft, die “ihre” Grenzer kannten, versorgten ganze Sippen mit Schmugglergut, wenn sie keine Kontrolle fürchten mussten. Die meisten Grenzer waren “von Berufs wegen” unbeliebt und wurden von der Bevölkerung gemieden, so dass sie meist auch nicht sesshaft wurden und in den abseits gelegenen “Zollhäusern” lebten, um nach ihrer Dienstzeit so schnell wie möglich das Weite zu suchen. Schlimm war es für diese Familien immer dann, wenn der Dienst- tuende Mann oder Vater zu pflichtbewusst war oder wenn seine Frau - wie es auch vorgekommen ist - für ihren Mann spionierte, damit er mit diesem Wissen grössere “Fangquoten” aufwies. Diese Zeiten sind nun Geschichte. Gegenwärtig sind aber die Schlangen von Käufern aus dem ganzen Kreis, aus Coesfeld, Steinfurt, Recklinghausen, Münster und vielen anderen Städten, die an jedem Wochenende in Richtung Grenze fahren, weil sie nichts Besseres zu tun wissen als am Sonntag einzukaufen. Oft stauen sich dann die Blechlawinen wie auf bayrischen Autobahnen und an Anwohnern, Radfahrer oder Spaziergänger müssten eigentlich Gasmasken verteilt werden. Doch für Radfahrer gibt es ja die Möglichkeit, in andere ruhigere Gebiete zu fahren, so zum Beispiel auf Pättges in die Niederlande. Dort kann es dann schon einmal vorkommen, dass man auf eine Herde von Hochlandrindern trifft, die hier in mehreren Herden auf einem urigen, viele hunderte Hektar grossem Naturschutzgebiet friedlich in den Tag hinein träumen.
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Wer keine Lust für die genannten sportliche Aktivitäten, zu denen man unbedingt noch das Radeln über die Pättgeswege in und um Ahaus herum, aber auch in den Niederlanden hinzuzählen muss, der kann sich mit einem Planwagen durch die Gegend kutschieren lassen. Für das leibliche Wohl wird hierbei immer gesorgt.
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Um unsere Kirche herum werben vier Gaststätten um Kundschaft. Das Hotel Bredeck- Backer hat sich auf Kurz- und Langzeiturlauber sowie Tagungen eingestellt und bietet seinen Gästen, - wie man auf der Homepage des Hauses sehen kann, - viele Annehmlichkeiten:
Garten / Park, Kegelbahn, Massage, Sauna, Solarium, Wellness, Biergarten, Tagungsmöglichkeit, Kongressservice Wanderreitstation, Tanzen, Fahrradvermietung
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